Fasten bei Allergien – wie Fasten Allergien lindert

Es gibt Phasen im Leben, in denen du spürst: Dein Körper ist gereizt. Vielleicht reagieren deine Augen stärker als früher, die Nase ist plötzlich empfindlich oder bestimmte Lebensmittel lösen Beschwerden aus, die du nie hattest. Viele meiner Leser kennen genau diese Situationen – und vielleicht hast du sie selbst schon erlebt.

Was dabei oft übersehen wird: Ein gereiztes Immunsystem hat selten nur eine einzige Ursache. Häufig ist es eine Kombination aus Stress, Ernährung, Schlafmangel, Umweltreizen und Überlastung. Und genau hier hat das Fasten einen erstaunlichen, beruhigenden Effekt.

Fasten ist kein Trend und kein radikaler Verzicht. Es ist ein natürlicher Reset, der seit Jahrhunderten in Medizin, Klosterkultur und Naturheilkunde genutzt wird, um den Körper zu entlasten, Entzündungen zu senken und die Selbstregulation zu stärken — besonders bei Allergien. Heute wissen wir aus moderner Forschung, warum das funktioniert: Fasten reguliert Entzündungsmarker, unterstützt die Regeneration der Darmbarriere, reduziert oxidative Prozesse und bringt das Immunsystem wieder in ein ausgleichendes Gleichgewicht.

Lass uns anschauen, welche Fastenformen es gibt, wie Fasten bei Allergien wirkt, und wie du den Einstieg sanft gestalten kannst.


Welche Fastenformen gibt es – und welche sind bei Allergien sinnvoll?

Fasten ist nicht einfach „nichts essen“. Es ist ein biologisch hochintelligenter Zustand, in dem dein Körper auf Reparatur, Reinigung und Regulation umschaltet. Dabei passiert weit mehr, als die meisten vermuten: Verdauungstrakte erhalten Pausen, die Leber arbeitet effizienter, Entzündungen werden heruntergefahren und das Immunsystem findet wieder ins Gleichgewicht.

Doch jede Fastenform wirkt auf ihre ganz eigene Weise und mit unterschiedlicher Intensität:

  • Einige Formen geben dem Körper kurze tägliche Regenerationsfenster (z. B. Intervallfasten).
  • Andere führen zu einer tiefen Stoffwechselumstellung, die Entzündungen, Allergiereaktionen und oxidative Prozesse deutlich senkt (z. B. Heilfasten nach Buchinger).
  • Wieder andere entlasten vor allem den Darm und die Leber, ohne vollständig auf Nahrung zu verzichten (z. B. Basenfasten).

Fasten ist also ein Werkzeug — und je nachdem, welche Methode du wählst, setzt du unterschiedliche Prozesse in Gang. Genau deshalb lohnt es sich, die Varianten zu kennen und zu verstehen, wie sie wirken.

Hier die wichtigsten Formen im Überblick:

Intervallfasten (z. B. 16:8 oder 14:10)

Intervallfasten ist die alltagstauglichste Fastenform und deshalb für viele der perfekte Einstieg. Für den Einstieg spielt eine große Rolle, wann du isst. Das tägliche Essensfenster wird verkleinert, wodurch der Körper jeden Tag einige Stunden tiefer regenerieren kann, ohne komplett auf Nahrung verzichten zu müssen. Natürlich ist es hilfreich und wichtig, sich auch Gedanken über die Ernährungsweise zu machen, aber es ist bei dieser Methode zunächst nicht der Fokus. Wenn du diese Methode für dich in den Alltag integrierst, wirst du bald auch die Auswahl der Nahrungsmittel reflektieren.

Was im Körper passiert:

  • stabilisierte Blutzuckerwerte
  • weniger stille Entzündungen
  • verbesserte Mitochondrienleistung
  • tägliche Autophagie-Impulse (Zellreinigung)
  • Entlastung von Leber und Verdauung

Warum es Allergikern guttut

  • Schon kurze Fastenfenster reduzieren entzündliche Prozesse
  • Darm und Schleimhaut erhalten täglich eine echte Erholungsphase
  • Ideal für Allergiker mit Reizdarm, Müdigkeit oder hoher Stressbelastung

Intervallfasten ist perfekt, wenn du deinem Immunsystem täglich kleine Erholungspausen schenken möchtest. Eine gute Anleitung und viele hilfreiche Infos findest du zum Beispiel in diesem E-Book

Basenfasten – Fasten mit leichter Nahrung

Basenfasten ist ein sehr schonender Weg zu mehr Entlastung. Du isst ausschließlich basenbildende Lebensmittel wie Gemüse, Kräuter, Kartoffeln oder mildes Obst. Säurebildner wie Zucker, Kaffee, tierische Eiweiße oder Getreide fallen weg — genau das lässt dein System zur Ruhe kommen.

Was im Körper passiert

  • weniger Gärung und Entzündungsprozesse im Darm
  • deutliche Entlastung für Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse
  • weniger oxidative Belastung
  • stabile, reizfreie Verdauung

Warum es Allergikern guttut

  • basiert auf histaminarmen Lebensmitteln
  • reduziert allergene Reizstoffe (Milch, Weizen, Zucker, Zusatzstoffe)
  • bringt das Immunsystem schonend in eine ruhigere Reaktionslage

Basenfasten ist ideal, wenn du Allergien sanft beruhigen und deinen Stoffwechsel entlasten möchtest – ohne komplett auf Essen zu verzichten. Hier hilft dir zum Beispiel dieser kleine Onlinekurs, damit du alles lernst, was du zum Basenfasten beachten musst. 

Heilfasten nach Buchinger

Heilfasten ist die intensivste Fastenform. Hier verzichtest du vollständig auf feste Nahrung und nimmst nur Brühen, Tee, Wasser und ggf. verdünnte Säfte zu dir. Dadurch schaltet dein Körper tief in den Reparaturmodus – viele Effekte lassen sich im Blut nachweisen.

Was im Körper passiert

  • starke Senkung von Entzündungsmarkern (CRP, IL-6, TNF-α)
  • intensive Autophagie und Zellreinigung
  • Regeneration der Darmschleimhaut
  • deutlicher Rückgang von oxidativem Stress
  • hormonelle Balance (Cortisol, Insulin, Adrenalin)

Warum es Allergikern guttut

  • Überreaktionen des Immunsystems werden reguliert
  • Mastzellen werden weniger aktiv
  • Histamin wird weniger ausgeschüttet
  • Darmbarriere regeneriert sich spürbar
  • oft deutliche Symptomreduktion ab Tag 3–5

Heilfasten wirkt wie ein tiefer Reset für deinen Körper – besonders hilfreich, wenn Allergien sehr ausgeprägt sind und du eine starke Veränderung suchst. Viele Menschen spüren während des Fastens (meist schon ab dem dritten Tag ein regelrechtes Hoch mit Konzentration, Energieschub und kreativer schöpferischer Kraft und gleichzeitig mindern sich ihre Beschwerden oder chronischen Symptome).

Saftfasten – Nährstoffversorgung trotz Entlastung

Saftfasten ist eine sanfte Alternative zum Wasser- oder Heilfasten. Du nimmst mehrere frische Säfte am Tag, versorgst dich mit Vitaminen und Mineralstoffen – und gibst deinem Darm gleichzeitig eine deutliche Pause. Aber Achtung! Viele Saftboxen zum Fasten enthalten viel zu viele Obstsäfte, damit bist du ganz schnell bei über 200kcal und das hat dann keinen nachhaltigen Fasteneffekte mehr. Im Gegenteil, Fasten wird mit dieser Methode dann noch schwieriger, denn der viele Zucker in den Säften fördert Heißhungerattacken. Daher so ein Fastenprogramm lieber nicht mit fertigen Boxen sondern mit Saft wie Gemüsesaft, Rote Bete Saft, Gerstengrassaft usw. 

Was im Körper passiert

  • weniger Verdauungsbelastung
  • erhöhte Nährstoffdichte trotz Energieentlastung
  • leichter Einstieg in den Fettstoffwechsel
  • Aktivierung von Regenerationsprozessen

Warum es Allergikern guttut

  • geeignet bei Erschöpfung oder niedriger Energie
  • oft besser verträglich bei Histaminintoleranz
  • stärkt Darmflora durch sekundäre Pflanzenstoffe
  • reduzierte Symptomlast ohne kompletten Nahrungsverzicht

Saftfasten ist perfekt, wenn du Entlastung suchst, aber gleichzeitig genug Energie brauchst, um deinen Alltag gut zu meistern – aber nur mit den richtigen Gemüsesäften. 

Elementardiäten / medizinisches Fasten

Bei dieser Form wird der Verdauungstrakt maximal entlastet: Die Nahrung besteht aus hypoallergenen, sehr leicht verdaulichen Flüssigkeiten oder Pulvern. Diese Therapieform wird oft in der Gastroenterologie eingesetzt.

Was im Körper passiert

  • vollständige Entzündungsreduktion im Darm
  • Schleimhautregeneration („Schutzschicht erneuert sich“)
  • Stabilisierung der Darmbarriere
  • gezielte Nährstoffzufuhr ohne Reizstoffe

Warum es Allergikern guttut

  • ideal bei starken Allergien, Reizdarm, Leaky Gut oder Autoimmunprozessen
  • eliminiert allergene Nahrungsmittel vollständig
  • bringt Immunsystem in wenigen Tagen spürbar zur Ruhe

Diese Form ist therapeutisch sehr wirksam – allerdings eher für schwere Fälle gedacht und sollte am besten begleitet werden.

Mein persönlicher Tipp für den Einstieg

Viele Menschen möchten Fasten ausprobieren, doch es scheitert am Alltag: wenig Zeit, viel Organisation, Unsicherheit. Gerade Allergiker profitieren enorm davon, wenn der Einstieg nicht belastend ist – Stress verstärkt Symptome.

Deshalb empfehle ich einen sanften, begleiteten Einstieg. Das Salufast-Programm ist dafür beispielsweise wunderbar geeignet, weil es:

  • dir den kompletten Start abnimmt
  • die Fastentage klar strukturiert
  • natürliche Zutaten verwendet (ein bisschen was darfst du hier nämlich essen, deshalb ist es so gut für Anfänger geeignet)
  • dich Tag für Tag begleitet
  • und dir ermöglicht, ohne Stress ins Fasten einzusteigen

Wenn dein Alltag voll ist und du dir etwas Gutes tun möchtest, ohne lange zu planen oder einzukaufen, könnte das der richtige Weg für dich sein. Hier findest du das Salufast-Programm und sparst mit dem Code allerleben 10 Euro.

Wie Fasten Allergien lindert – was in deinem Körper wirklich passiert

Fasten wirkt viel tiefer auf dein Immunsystem, als viele denken. Sobald dein Körper in den Fastenmodus schaltet, aktivieren sich Reparaturprozesse, Entzündungen gehen zurück und die Darmbarriere kann sich regenerieren. Genau diese Mechanismen erklären, warum sich Allergien in Fastenzeiten oft deutlich beruhigen. Hier erfährst du, was genau während des Fastens passiert:

1. Entzündungen gehen zurück

Allergien sind im Kern entzündliche Prozesse: Das Immunsystem reagiert über, schüttet Botenstoffe aus und sorgt damit für Symptome wie Juckreiz, Schwellungen oder Müdigkeit.
Beim Fasten passiert etwas Spannendes: Der Körper fährt entzündliche Signalwege spürbar herunter. In Studien zeigt sich, dass typische Entzündungsmarker wie CRP, IL-6 oder TNF-α deutlich sinken.
Dadurch kommt das Immunsystem in einen Zustand, in dem es weniger gereizt ist und nicht mehr bei jeder Kleinigkeit überreagiert. Viele Menschen spüren das schon nach wenigen Fastentagen.

2. Die Darmbarriere regeneriert sich

Da rund 70 % des Immunsystems im Darm sitzen, hat alles, was dort passiert, direkten Einfluss auf allergische Reaktionen. Fasten gibt der Verdauung eine Pause – und genau in diesen Pausen kann sich die Darmschleimhaut regenerieren.
Die Durchlässigkeit („Leaky Gut“) nimmt ab, die schützende Schleimschicht baut sich auf und die Darmflora stabilisiert sich. Gleichzeitig gelangen weniger unverdaute Partikel und Reizstoffe in den Blutkreislauf.
Das Ergebnis: Dein Immunsystem hat weniger Auslöser, auf die es reagieren muss – und genau das beruhigt Allergien spürbar.

3. Weniger Histamin – weniger Beschwerden

Histamin ist einer der zentralen Botenstoffe bei Allergien. Es sorgt für Niesen, Juckreiz, Schwellungen, Kopfdruck und Hautreaktionen. Beim Fasten wird die Aktivität der Mastzellen, die Histamin ausschütten, deutlich reduziert.
Gleichzeitig wird die DAO, das Enzym zum Histaminabbau, entlastet, weil weniger Nahrung und weniger Reizstoffe verarbeitet werden müssen.
Viele berichten, dass genau dadurch ihre Symptome ab Tag 3–5 viel ruhiger werden – besonders bei Pollenallergien, Hausstaub oder Histaminintoleranz.

4. Die Leber wird entlastet – und das Immunsystem atmet auf

Die Leber spielt eine größere Rolle bei Allergien, als viele denken. Sie baut Histamin ab, neutralisiert Umweltgifte, verarbeitet Hormone und reguliert den Stoffwechsel.
Wenn sie überlastet ist – durch Stress, Zucker, Alkohol, Medikamente oder Zusatzstoffe – reagiert das Immunsystem schneller gereizt.
Fasten nimmt der Leber einen Großteil ihrer alltäglichen Aufgaben ab. In dieser Ruhephase kann sie besser entgiften und Histamin effizienter abbauen. Das führt dazu, dass der Körper weniger überreagiert und sich Symptome deutlich abschwächen können.

5. Das Immunsystem wird neu ausbalanciert

Beim Fasten passiert etwas, das für die Forschung besonders interessant ist: Das Immunsystem wird reguliert, nicht unterdrückt.
Bestimmte überaktive Immunzellen fahren herunter, während andere, die für eine ausgeglichene Reaktion wichtig sind, gestärkt werden. Dieser Effekt wirkt wie ein kleiner „Reset“ – das System stellt sich neu ein und reagiert danach klarer und weniger überempfindlich.
Genau dieser Mechanismus erklärt, warum viele Allergiker nach einer Fastenzeit weniger Symptome haben, selbst wenn sie wieder normal essen.


FAQ – häufige Fragen zum Thema Fasten & Allergien

1. Kann Fasten Allergien wirklich lindern?
Ja. Durch Entzündungsreduktion, Darmregeneration und Histaminabbau.

2. Wie lange sollte ich fasten, um eine Wirkung zu spüren?
Viele merken ab Tag 3–5 eine deutliche Verbesserung.

3. Ist Fasten bei starken Allergien sicher?
In der Regel ja – aber am besten mit etwas Struktur bzw. Begleitung.

4. Ist Fasten gut bei Histaminintoleranz?
Ja, weil weniger Histamin ausgeschüttet wird.

5. Welche Fastenform ist am einfachsten?
Für viele: ein strukturiertes Programm wie das Salufast-Programm (Spare 10 Euro mit dem Code allerleben) Intervallfasten.

Fazit: Fasten ist ein liebevoller Reset für dein Immunsystem

Fasten hilft deinem Körper, zur Ruhe zu kommen und wieder ins Gleichgewicht zu finden.
Es beruhigt das Immunsystem, stärkt die Darmbarriere und kann die Allergiesymptome spürbar lindern.

Wenn du den ersten Schritt sanft gehen möchtest, kann ein klares, geführtes Programm ein wunderbarer Start sein. Geh den Schritt in deinem Tempo – und vertrau darauf, dass dein Körper genau weiß, wie er heilen kann.

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1 Gedanke zu „Fasten bei Allergien – wie Fasten Allergien lindert“

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