7 natürliche Weihnachtsgeschenke zum Selbermachen – mit einfachen DIY-Anleitungen

Weihnachtsgeschenke müssen weder teuer noch aufwendig sein, um Freude zu bereiten. Oft sind es gerade die kleinen, selbstgemachten Dinge, die besonders in Erinnerung bleiben.

Viele solcher Geschenkideen lassen sich mit natürlichen Materialien herstellen, die wir vielleicht sogar schon zu Hause haben: Kräuter, Honig, Pflanzenöle, Wachs oder getrocknete Blüten.

Und das Schönste daran? Bereits das Herstellen kann zu einer kleinen Auszeit in der oft hektischen Vorweihnachtszeit werden.

Vielleicht möchtest du in diesem Jahr bewusst auf überflüssige Verpackungen verzichten, etwas Individuelles verschenken oder einfach wieder mehr mit deinen eigenen Händen gestalten.

Ich habe sieben natürliche Weihnachtsgeschenke zusammengestellt, die Genuss, Körperpflege, Entspannung und traditionelles Pflanzenwissen miteinander verbinden. Einige sind in wenigen Minuten fertig, andere laden dazu ein, sich einen gemütlichen Nachmittag Zeit zu nehmen.

1. Lavendelkerze selber machen – ein kleines Licht für gemütliche Winterabende

Wenn es draußen früh dunkel wird, sind Kerzen besonders schön. Ihr warmes Licht schafft eine gemütliche Atmosphäre und lädt dazu ein, den Tag etwas ruhiger ausklingen zu lassen.

Eine selbstgemachte Lavendelkerze verbindet dieses warme Licht mit dem charakteristischen Duft einer der bekanntesten Pflanzen der traditionellen Kräuterkunde.

Lavendel wird seit Jahrhunderten wegen seines Duftes geschätzt und häufig mit Ruhe und Entspannung in Verbindung gebracht.

Für eine selbstgemachte Lavendelkerze benötigst du geeignetes Kerzenwachs, einen passenden Docht, ein hitzebeständiges Glas und auf Wunsch einen für Kerzen geeigneten Duftzusatz.

Besonders hübsch wirkt die Kerze in einem schlichten Glas mit einem selbst gestalteten Etikett.

Meine Geschenkidee: Beschrifte das Glas mit „Ein Licht für dich“ und befestige mit einer Naturkordel ein kleines Kärtchen daran. Darauf kannst du einen persönlichen Weihnachtsgruß schreiben.

Die vollständige Anleitung mit allen Materialien und den einzelnen Herstellungsschritten findest du hier:

→ Lavendelkerze selber machen

2. Oxymel selber machen – ein Geschenk aus der traditionellen Kräuterküche

Oxymel ist eine alte Zubereitung aus Honig und Essig, die sich mit Kräutern, Gewürzen oder anderen geeigneten pflanzlichen Zutaten verfeinern lässt.

Schon sein Name beschreibt die beiden Grundbestandteile: Das griechische oxy steht für sauer, meli für Honig.

Die Verbindung aus süßem Honig und aromatischem Essig ergibt einen besonderen Geschmack, der sich je nach verwendeten Pflanzen ganz unterschiedlich gestalten lässt.

Oxymel gehört zu den traditionellen Zubereitungen der Kräuterkunde und wird heute von vielen Menschen wiederentdeckt.

Für die Weihnachtszeit finde ich besonders eine Variante mit winterlichen Gewürzen interessant. Abgefüllt in eine kleine Glasflasche, mit einem handgeschriebenen Etikett und einem schönen Band, wird daraus ein ungewöhnliches Geschenk.

Meine Geschenkidee: Gestalte ein Etikett mit dem Namen „Wintergold“ und lege eine kleine Karte bei, auf der du die verwendeten Zutaten und eine passende Verwendungsidee beschreibst.

Wie super simpel Oxymel hergestellt wird und worauf du bei der Auswahl der Zutaten, der Hygiene und Aufbewahrung achten solltest, erfährst du in meiner ausführlichen Anleitung.

→ Oxymel selber machen

3. Natürliche Aroma-Roll-ons selber machen – drei Düfte für kleine Auszeiten

Manchmal braucht es nur einen vertrauten Duft, um kurz innezuhalten. Ein selbstgemachter Aroma-Roll-on ist deshalb ein besonders schönes kleines Weihnachtsgeschenk.

Er passt in jede Handtasche, ist schnell zur Hand und lässt sich mit wenigen Zutaten selbst herstellen.

Das Besondere: Du kannst die Duftmischung individuell zusammenstellen und auf den Menschen abstimmen, den du beschenken möchtest.

Ob sanft und blumig, angenehm holzig oder warm und aromatisch – mit drei unterschiedlichen Duftkompositionen entstehen kleine Begleiter für persönliche Wohlfühlrituale.

Das brauchst du für einen Roll-on mit 10 ml
  • Jojobaöl als Trägeröl
  • 2 Tropfen ätherische Öle entsprechend der gewählten Duftmischung
  • 1 leeres 10-ml-Roll-on-Fläschchen aus Glas (du kannst dann 10 solcher Roll on Gläschen füllen mit einer 100ml Jojoba-Öl-Flasche)

Drei Duftkompositionen zur Auswahl

Variante 1: Abendruhe – Lavendel & Mandarine

Eine sanfte, blumig-fruchtige Duftkombination. Lavendel bringt eine weiche, krautige Note mit, während Mandarine dem Duft etwas Leichtes und Frisches verleiht.

Ein schöner Begleiter für ein ruhiges Abendritual.

Variante 2: Waldmoment – Zedernholz & Süßorange

Hier treffen warme, holzige Duftnoten auf die fruchtige Frische der Orange.

Die Mischung erinnert an einen Waldspaziergang an einem klaren Wintertag und passt besonders gut zu Menschen, die holzige Düfte mögen.

Variante 3: Blütengarten – Geranie & Weihrauch

Eine etwas außergewöhnlichere Komposition mit blumigen, warmen und leicht harzigen Noten.

Rosengeranie verleiht der Mischung ihren floralen Charakter, Weihrauch bringt eine ruhige, balsamische Duftnote dazu.

So stellst du deinen Aroma-Roll-on her
  1. Reinige das Roll-on-Fläschchen und lasse es vollständig trocknen.
  2. Gib die beiden ätherischen Öle deiner gewählten Mischung hinein.
  3. Fülle die Flasche mit Jojobaöl bis knapp unter den Rand auf.
  4. Setze den Roll-on-Aufsatz ein und verschließe die Flasche.
  5. Schwenke sie vorsichtig, damit sich die Öle vermischen.
  6. Beschrifte das Fläschchen mit dem Namen der Duftmischung, den Zutaten und dem Herstellungsdatum.

Schon ist dein selbstgemachter Aroma-Roll-on fertig.

Meine Geschenkidee: Drei kleine Duftmomente

Besonders schön finde ich ein Set aus allen drei Varianten.

Mit den Namen „Abendruhe“, „Waldmoment“ und „Blütengarten“ werden aus einfachen Ölfläschchen drei ganz persönliche Duftkompositionen.

Du kannst sie zusammen in einem kleinen Baumwollsäckchen oder einer schlichten Geschenkbox verpacken.

Vielleicht legst du noch eine Karte bei:

Drei kleine Duftmomente – für deine ganz persönlichen Auszeiten.

Wenn du ein Jojo-Öl von 100ml hast, kannst du daraus 10 kleine Duftfläschchen á 10ml herstellen. Du kannst statt einzelner Duftöle auch ein Duftöle-Set kaufen und dann nach Herzenslust die Düfte ausprobieren und kombinieren.

Worauf solltest du achten?

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenprodukte. Deshalb dürfen sie für eine Hautanwendung nicht unverdünnt verwendet werden.

Unsere Mischungen sind bewusst einfach gehalten und für gesunde Erwachsene gedacht. Die Angabe von zwei Tropfen auf 10 ml entspricht einer ungefähren niedrigen Verdünnung; die tatsächliche Konzentration hängt von der Tropfengröße ab.

Verwende ausschließlich hautgeeignete ätherische Öle und beachte die produktspezifischen Sicherheitshinweise. Probiere die fertige Mischung zunächst auf einer kleinen Stelle intakter Haut aus.

Sparsam beispielsweise am Unterarm auftragen. Nicht in Augennähe, auf Schleimhäuten oder geschädigter Haut verwenden.

Für Kinder, Schwangere und Personen mit bekannten Duftstoffallergien sind diese Mischungen nicht pauschal geeignet. 

4. Weihnachtlichen Gewürzhonig selber machen – ein kleines Geschenk aus der Küche

Der Duft von Zimt, Vanille und Kardamom gehört für mich zur Weihnachtszeit einfach dazu.

Zusammen mit einem guten Honig entsteht daraus ein aromatischer Brotaufstrich, der sich wunderbar verschenken lässt.

Gewürzhonig ist schnell hergestellt, benötigt nur wenige Zutaten und lässt sich ganz nach Geschmack abwandeln.

Besonders schön finde ich kleine Gläser mit einem selbst gestalteten Etikett. Sie passen als Mitbringsel zum Adventskaffee, als kleines Dankeschön oder als Ergänzung zu einem Weihnachtsgeschenk.

Zutaten für etwa 250 g Gewürzhonig

  • 250 g flüssiger Honig
  • ½ TL gemahlener Ceylon-Zimt
  • ¼ TL gemahlener Kardamom
  • ¼ TL gemahlene, getrocknete Vanille
So stellst du den Gewürzhonig her
  1. Reinige ein geeignetes Schraubglas (diese hier haben auch beschriftbare Etiketten) gründlich und lasse es vollständig trocknen.
  2. Gib den Honig in eine saubere, trockene Schüssel.
  3. Füge den gemahlenen Zimt, Kardamom und die Vanille hinzu.
  4. Verrühre alles sorgfältig, bis sich die Gewürze gleichmäßig im Honig verteilt haben.
  5. Fülle den fertigen Gewürzhonig direkt in das vorbereitete Schraubglas und verschließe es gut.
  6. Lasse den Honig ein bis zwei Tage bei Zimmertemperatur durchziehen, damit sich die Aromen verbinden. Falls sich Gewürze an der Oberfläche sammeln, kannst du den Honig zwischendurch mit einem sauberen, trockenen Löffel umrühren.

Wichtig: Die gemahlenen Gewürze bleiben dauerhaft im Honig und werden später einfach mitgegessen. Ein Herausnehmen oder erneutes Umfüllen nach der Ziehzeit ist nicht notwendig.

Bewahre den Gewürzhonig gut verschlossen, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt auf.

Fertig ist ein kleines Geschenk aus der Weihnachtsküche.

Meine Geschenkidee: Ein Löffel Weihnachtsgefühl

Fülle den Gewürzhonig in kleine Gläser mit etwa 125 g Inhalt. Befestige ein Stück Baumwollstoff über dem Deckel und binde eine Naturkordel darum.

Auf das Etikett kannst du schreiben:

Ein Löffel Weihnachtsgefühl – für dein Frühstück, deinen Porridge oder einen gemütlichen Wintermorgen.

Wer möchte, ergänzt noch einen kleinen Holzlöffel.

Worauf solltest du bei der Herstellung achten?

Verwende ausschließlich trockene Gewürze und vollständig trockene Arbeitsgeräte.

Frische Früchte, Fruchtsäfte oder andere wasserhaltige Zutaten solltest du nicht hinzufügen, da sie die Haltbarkeit beeinträchtigen können.

Lagere den Honig gut verschlossen, trocken und lichtgeschützt. Notiere das Herstellungsdatum und die verwendeten Zutaten. Ohne Haltbarkeitsprüfung lässt sich keine verbindliche Lagerdauer für die fertige Mischung angeben.

Honig ist nicht für Kinder unter zwölf Monaten geeignet.

5. Räucherbündel aus heimischen Kräutern – eine alte Tradition wiederentdecken

Das Räuchern mit Pflanzen hat in vielen Kulturen eine lange Geschichte. Besonders in der dunklen Jahreszeit gehören duftende Kräuter und Räucherbräuche zu überlieferten Traditionen.

Ein selbstgebundenes Räucherbündel ist deshalb ein besonderes Geschenk für Menschen, die sich für Pflanzenwissen und alte Bräuche interessieren.

Dafür werden ausgewählte Kräuter zusammengebunden und gründlich getrocknet. Je nach Pflanze entstehen ganz unterschiedliche Duftnoten.

Besonders schön sind Bündel mit heimischen aromatischen Pflanzen wie Beifuß, Rosmarin oder Lavendel.

Schon das Sammeln, Zusammenstellen und Binden der Kräuter kann zu einem kleinen Naturritual werden.

Meine Geschenkidee: Ein Bündel aus der Natur

Binde die getrockneten Kräuter mit einer Baumwollschnur zusammen und ergänze ein kleines Etikett.

Darauf kannst du den Namen der Pflanzen notieren und kurz beschreiben, welche Rolle sie traditionell beim Räuchern spielen.

So entsteht nicht einfach nur ein Kräuterbündel, sondern ein Geschenk mit einer kleinen Geschichte. Dazu verschenke ich auch gern ein kleines Buch zu den Rauhnächten. So kann der Beschenkte die Zeit zwischen den Jahren besonders bewusst erleben und die Räucherbündel direkt nutzen. Auch eine Räucherschale ist eine wunderbare passende Geschenkidee.

Wie du Räucherbündel selbst herstellst, welche Kräuter geeignet sind und worauf du beim Räuchern achten solltest, zeige ich dir in meinem ausführlichen Artikel.

→ Räucherbündel selber machen 

6. Ringelblumenbalsam selber machen – natürliche Hautpflege im kleinen Tiegel

   

Die Ringelblume mit ihren leuchtend orangegelben Blüten gehört zu den bekanntesten Pflanzen der traditionellen Kräuterkunde.

Schon seit langer Zeit werden ihre Blüten für die Herstellung von Ölauszügen und Salben verwendet.

Besonders schön finde ich an der Ringelblume, dass sie gleichzeitig eine attraktive Gartenpflanze ist und sich für einfache, selbstgemachte Pflegeprodukte nutzen lässt.

Für unseren Weihnachtsbalsam verbinden wir Ringelblumenöl mit Sheabutter und Bienenwachs.

So entsteht ein reichhaltiger, duftstofffreier Pflegebalsam für trockene Hautstellen, der sich in kleinen Tiegeln wunderbar verschenken lässt.

Zutaten für etwa 30 g Ringelblumenbalsam

Die Angaben sind so gewählt, dass du 5 bis 6 kleine (30ml) Tiegel Salbe herstellen kannst, wenn du die drei notwendigen Produkte in 100ml kaufst.

So stellst du den Kräuterbalsam her
  1. Wiege alle Zutaten sorgfältig mit einer Feinwaage ab.
  2. Gib das Bienenwachs zusammen mit dem Ringelblumenöl in ein hitzebeständiges Gefäß.
  3. Erwärme beides vorsichtig im Wasserbad, bis das Wachs vollständig geschmolzen ist. Nicht zu heiß – nur so dass es schmilzt!
  4. Nimm das Gefäß aus dem Wasserbad und gib die Sheabutter hinzu.
  5. Rühre so lange, bis sie vollständig geschmolzen ist und sich alle Zutaten miteinander verbunden haben.
  6. Fülle die noch flüssige Mischung in einen sauberen, vollständig trockenen Tiegel.
  7. Lasse den Balsam in Ruhe abkühlen, bis er fest geworden ist. Anschließend kannst du ihn verschließen.

Fertig ist dein selbstgemachter Kräuterpflegebalsam.

Was macht den Ringelblumenbalsam besonders?

Das Herzstück unseres Rezepts ist das Ringelblumenöl.

Dabei handelt es sich in der Regel nicht um ein ätherisches Öl, sondern um einen sogenannten Ölauszug oder ein Mazerat.

Dafür werden Ringelblumenblüten in einem geeigneten Pflanzenöl ausgezogen. Fettlösliche Pflanzenbestandteile gehen dabei teilweise in das Öl über.

Du kannst einen solchen Auszug fertig kaufen. Wer sich intensiver mit traditioneller Kräuterverarbeitung beschäftigen möchte, kann ihn auch selbst herstellen.

Für unser Weihnachtsrezept empfehle ich einen hochwertigen fertigen Ringelblumenölauszug in kosmetischer Qualität. Das vereinfacht die Herstellung und reduziert Fehlerquellen bei der Verarbeitung.

Meine Geschenkidee: Goldene Ringelblume

Fülle den Balsam in einen kleinen Braunglastiegel und gestalte ein schlichtes Etikett:

Goldene Ringelblume – handgemachter Pflegebalsam

Dazu passt eine kleine Karte mit einer botanischen Zeichnung der Ringelblume.

Wenn du möchtest, kannst du ein paar getrocknete Ringelblumenblüten zusammen mit dem Tiegel in einer kleinen Geschenkbox arrangieren. Sie sollten allerdings nicht als Dekoration direkt in den fertigen Balsam gestreut werden.

Anwendung und Aufbewahrung

Der Balsam eignet sich zur sparsamen Pflege trockener, intakter Hautstellen, beispielsweise an Händen oder Ellenbogen.

Da unser Rezept kein zugesetztes Wasser enthält, benötigen wir keinen klassischen wasserbasierten Cremeaufbau. Trotzdem sind saubere Rohstoffe, hygienisches Arbeiten und vollständig trockene Gefäße wichtig.

Eine verlässliche Haltbarkeit lässt sich ohne geeignete Stabilitäts- und mikrobiologische Prüfung nicht angeben. Stelle deshalb möglichst kleine Mengen her und informiere die beschenkte Person über die Zutaten, das Herstellungsdatum und die hygienische Entnahme.

Bei Allergien gegen Korbblütler solltest du Ringelblumenprodukte meiden. Teste neue Pflegeprodukte zunächst auf einer kleinen Hautstelle und verwende sie nicht auf offenen Wunden oder entzündeter Haut.

7. Botanisches Mini-Herbarium – ein kleines Kunstwerk aus der Natur

Manche Geschenke erinnern uns an einen bestimmten Ort, einen besonderen Menschen oder einen schönen gemeinsamen Moment.

Ein selbstgemachtes Mini-Herbarium kann genau das: eine kleine Erinnerung an die Natur bewahren.

Dafür werden Blüten, Gräser oder Blätter sorgfältig gepresst, getrocknet und auf Papier arrangiert.

Mit einer botanischen Beschriftung und einem schlichten Rahmen entsteht ein individuelles Kunstwerk, das noch lange Freude bereiten kann.

Besonders schön finde ich die Idee, Pflanzen zu verwenden, die eine persönliche Bedeutung haben.

Vielleicht stammen die Blüten aus dem eigenen Garten, von einer gemeinsamen Wanderung oder aus einem Sommerurlaub.

So wird aus einer einfachen Bastelidee ein sehr persönliches Geschenk.

Das brauchst du für dein Mini-Herbarium
  • Gepresste und vollständig getrocknete Blüten, Blätter oder Gräser
  • Naturpapier oder festen, möglichst säurefreien Karton
  • Einen kleinen Bilderrahmen
  • Einen feinen Stift
  • Wenig säurefreien Papierkleber oder schmale Papierstreifen zur Befestigung

Besonders bewehrt hat sich bei mir diese Hochwertige Blumenpresse. Hast du keine gepressten Blüten zur Hand, kannst du mittlerweile auch online schöne Sets mit getrockneten Blüten erwerben.

Diese Bilderrahmen setzen das Werk besonders schön in Szene.

So entsteht dein botanisches Kunstwerk
  1. Wähle zwei bis drei gepresste Pflanzen, die farblich und von ihrer Form her gut miteinander harmonieren.
  2. Lege die Pflanzen zunächst lose auf ein Stück Naturkarton und probiere verschiedene Anordnungen aus.
  3. Befestige sie vorsichtig mit kleinen Papierstreifen oder wenig geeignetem Kleber.
  4. Ergänze den deutschen und, sofern sicher bestimmt, den botanischen Pflanzennamen.
  5. Schreibe auf Wunsch den Fundort und das Datum darunter.
  6. Setze das fertige Bild in den Rahmen und schließe ihn vorsichtig.

Besonders harmonisch wirken Arrangements, bei denen die Blüten genügend freien Raum haben. Du musst also nicht möglichst viele Pflanzen verwenden.

Oft reicht schon ein einzelner filigraner Blütenzweig für ein wunderschönes Ergebnis.

Ein kleines Detail macht dein Herbarium besonders

Anstatt nur den Pflanzennamen zu notieren, kannst du eine Erinnerung ergänzen.

Zum Beispiel:

Wiesenblumen – gesammelt an einem warmen Sommertag im Juli.

Oder:

Ein kleines Stück aus unserem Garten.

Besonders persönlich wird ein Herbarium mit Blumen, die von einem gemeinsam erlebten Tag stammen.

Du kannst auch eine kleine Serie aus drei Bildern gestalten und diese zusammen verschenken. Dieses Geschenk können auch Kinder für ihre Großeltern herstellen. Die Kinder haben große Freude beim Arrangieren der Blüten!

Natürliche Weihnachtsgeschenke liebevoll verpacken

Auch bei der Verpackung müssen selbstgemachte Weihnachtsgeschenke nicht aufwendig sein.

Oft reichen wenige natürliche Materialien, um einem Geschenk einen besonderen Charakter zu geben.

Sehr schön eignen sich:

  • Kleine Stoffbeutel aus Baumwolle oder Leinen
  • Wiederverwendbare Gläser und Flaschen
  • Einfaches Kraftpapier
  • Naturkordel aus Baumwolle oder Jute
  • Gepresste Blüten und getrocknete Zweige
  • Kleine selbst gestaltete Etiketten
  • Handgeschriebene Geschenkkarten
  • Salzteiganhänger

Fazit: Ein bisschen Zeit ist manchmal das schönste Geschenk

Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke müssen nicht perfekt aussehen.

Ein handbeschriftetes Glas, ein kleiner Kräuterbalsam oder ein liebevoll gestaltetes Naturbild dürfen ruhig erkennen lassen, dass sie mit den eigenen Händen entstanden sind.

Vielleicht liegt gerade darin ihr besonderer Wert.

Denn während wir heute vieles schnell und fertig kaufen können, nehmen wir uns für selbstgemachte Dinge bewusst Zeit.

Wir wählen Zutaten aus, kombinieren Düfte, gestalten kleine Etiketten und überlegen, was einem anderen Menschen Freude machen könnte.

Und manchmal entdecken wir dabei selbst etwas wieder: die Freude am Gestalten, das Arbeiten mit natürlichen Materialien und die Möglichkeit, für einen Moment aus dem schnellen Alltag auszusteigen.

Welches der sieben natürlichen Weihnachtsgeschenke würdest du am liebsten ausprobieren?

 

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